„Pioniergeist ist Teil unserer DNA.“
Der erstaunliche Weg der Brückner Group zur globalen Technologieführerschaft.
Die Geburtsstunde: 1960. Die Brückner Maschinenbau wird im bayrischen Tittmoning gegründet. Daraus entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit ein Spezialunternehmen für verstreckte Kunststoff-Folien. Das Prinzip: Die Folien werden dünner, leichter und widerstandsfähiger. Eigenschaften, die einen echten Fortschritt in der Branche darstellen. „Pioniergeist gehört zu unserer DNA“, erklärt Karlheinz Weinmann, Head of Corporate Communications der Brückner Maschinenbau. Seit der Gründung verfolgt das Unternehmen die Strategie, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen. Dazu kommt eine strikte Export-Orientierung von Beginn an:
"Unser Markt war immer die Welt."
Die Stärke der Brückner Group: Sie vereint mehrere Stärken
Vier Unternehmen. Weltweit 2.700 Mitarbeitende. Ein gemeinsames Ziel: Die Kunststoff– und Verpackungsindustrie immer effektiver und nachhaltiger zu machen. Die vier spezialisierten Business Units stehen für führendes Fachwissen in der Folienproduktion, im Service, in der Thermoformung sowie in der Verpackungstechnik.
Brückner Maschinenbau
Brückner Maschinenbau bietet hochwertige Anlagen für die Produktion flexibler Folien, die als Verpackungsmaterialien oder für spezielle technische Anwendungen verwendet werden, wie zum Beispiel für Kondensatoren, Batterieseparatoren oder Bildschirme.

Brückner Servtec
2003 erweitert Brückner Servtec das Portfolio von Brückner Maschinenbau. Brückner Servtec bietet umfangreiche After-Sales-Services, Upgrades und Modernisierungen von Folienstreckanlagen an. Unter anderem auch mit der digitalen Service-Plattform Brückner ONE, die den Kundenservice deutlich effizienter gestaltet.

Kiefel
2007 wird Kiefel in Freilassing (Bayern) Teil der Brückner Group. Das Unternehmen, das 1945 von Paul Kiefel als einfache Fahrradwerkstatt gegründet wurde, ist heute Technologieführer im Bereich Thermoform- und Hochfrequenzschweißmaschinen. Die Thermoformung ermöglicht die präzise Umformung von Kunststofffolien unter Wärmeeinwirkung, zum Beispiel zur Herstellung von Plastikbechern. Hochfrequenzschweißen ist ein Verfahren der Kunststoffverarbeitung, bei dem Kunststoffe durch die Einwirkung eines elektromagnetischen Felds erwärmt werden, ähnlich wie beim Mikrowellenherd, und dann verschweißt werden können.

PackSys Global
2011 der nächste entscheidende Schritt: der Zusammenschluss mit PackSys Global. Das Schweizer Unternehmen entwickelt komplette Anlagen für extrudierte Tuben und Laminattuben sowie individuelle Verpackungslösungen für Tuben, Dosen, Kartuschen und Gebinde. „PackSys Global entstand 2003 aus der KMK Maschinen AG“, erinnert sich Beat Rupp, CEO der PackSys Global AG.
Der Legende nach hatte sich einst Firmengründer Karl Mägerle beim Duschen über die unpraktische Aluminiumtube in seiner Dusche geärgert. Und sich deswegen an die Entwicklung der Laminattube gemacht. Heute setzen wir die internationalen Maßstäbe bei dieser Technologie.

Immer weiter voraus denken
Meilensteine der Unternehmensgeschichte
Außergewöhnliches technologisches Fachwissen und der Wille, neue Wege zu beschreiten, machen die Brückner Group seit vielen Jahrzehnten zu einer Innovationstreiberin in der Branche. Hier ein paar Beispiele, wie die vier Unternehmen in ihren jeweiligen Spezialgebieten für Aufsehen gesorgt haben.
1992
Die KMK Maschinen AG (später in PackSys Global umbenannt) entwickelt die berühmte Signal Zahnpastatube mit den charakteristischen fünf Streifen.
1995
Brückner Maschinenbau konstruiert die weltweit erste 10 Meter breite Folien-Produktionsanlage für eine effiziente Herstellung hochwertiger biaxial verstreckter Polypropylen-Folie (BOPP).
2001
Das ASC Kunststoffnietverfahren wird von Kiefel erfunden und später von namhaften Automobilzulieferern verwendet. Es kommt untern anderem zum Einsatz bei Fahrzeugen von Audi, BMW, Porsche und VW.
Durch das taktweise Aufheizen und Abkühlen beim Nietvorgang konnten deutlich höhere Nietfestigkeiten gegenüber den etablierten Verfahren, wie Ultraschall oder Heißluft erreicht werden.
2012
Eröffnung des Kiefel Technologiezentrums. „Das war wirklich noch einmal ein Quantensprung für unsere Entwicklungsleistungen“, erinnert sich Rupert Gschwendtner. Der große Vorteil: Die Forscher*innen haben Maschinen ausschließlich für Testzwecke zur Verfügung und können damit Prozesse schneller und effektiver optimieren. Somit läßt sich Produktionsqualität auf noch höherem Niveau gewährleisten.

2014
Mit der 500 Tuben Linie beweist PackSys Global die Technologieführerschaft im Laminattuben-Sektor. Die neue Anlage kann 500 hochwertige Tuben innerhalb einer Minute produzieren.
2021
„Sicher eines unserer größten Projekte“, meint Christian Aigner, Director Aftersales and Service von Brückner Servtec. „Wir haben die 30-jährige Anlage eines bekannten Folienproduzenten in Kolumbien so modernisiert, dass sie jetzt Spezialfolien herstellt für Verpackungen im Lebensmittelbereich.“ Mit dieser umfangreichen Upgrade-Lösung konnte der südamerikanische Standort auf ein neues Niveau gehoben werden und ist jetzt bestens gerüstet für eine Produktion mit weltweiter Nachfrage.
2023
Bei Brückner’s Inline-Beschichtungstechnologie (Inline Coating Technology – ILC) handelt es sich um eine nasschemische Beschichtung von Kunststofffolien, welche während des Herstellungsprozesses der Folie in einem Zwischenschritt aufgetragen wird. Dank der Technologie werden sowohl die Oberflächeneigenschaften der Folie gezielt optimiert als auch die Recyclingfähigkeit der finalen Folie verbessert.
Wie lässt sich diese Tradition der Innovationen erfolgreich fortsetzen?
Das große Kapital der Brückner Group: die vielen hoch qualifizierten Mitarbeitenden. Mit ihrem Fachwissen bilden sie beste Voraussetzungen, damit zur jahrzehntelangen Innovationsgeschichte noch viele weitere Kapitel hinzukommen. Ihre Markt- und Technologieführerschaft in zukunftsweisenden Nischenmärkten stützt die Unternehmensgruppe weiterhin auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung.
Dafür wurden insgesamt fünf „Innovation Centers“ und „Material R&D Centers“ ins Leben gerufen. Ob für Kunststoffe, Naturfasern, rezyklierte oder biobasierte Materialien: Diese Zentren entwickeln und testen innovative Lösungen sowie umweltfreundliche Technologien für verschiedene Branchen. Mit diesem geballten Know-how kann der technologische Vorsprung der Brückner Group immer weiter ausgebaut werden.
Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor: Das weltweite Netzwerk an Außenstellen, das die Gruppe über Jahrzehnte hinweg aufgebaut hat. Von China bis in die USA, von der Slowakei bis Indien, von Kolumbien bis Thailand. Hier können die regionalen Kundinnen von den Brückner Group Expertinnen vor Ort optimal betreut werden.

Bereit für die nächsten Herausforderungen
Dr. Axel von Wiedersperg, Geschäftsführender Direktor, CEO Brückner Group SE, sieht viele Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken:

"Insgesamt als Gruppe stehen wir toll da. Wir sind immer näher an den Kunden dran, durch unsere internationalen Plattformen, aber auch vermehrt durch unsere digitalen Lösungen. Beides Themen, die uns in Zukunft noch Freude machen werden. Die Welt verändert sich. Auch wir müssen uns immer wieder verändern. Wenn wir das akzeptieren und als positive Challenge begreifen, dann wird mir nicht bange. Wir haben eine Stärke, um die uns viele beneiden: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen man Bäume ausreißen kann."
– Dr. Axel von Wiedersperg, Geschäftsführender Direktor, CEO Brückner Group SE





